Mehr Sicherheit durch Labor Schutzbekleidung

Viele Menschen haben es täglich mit chemischen Substanzen zu tun. Einige von ihnen mögen auf den ersten Blick harmlos wirken, doch schon ein leichter Kontakt mit der Haut kann zu schweren Schäden am Organismus führen. Ob eine Chemikalie nun gefährlich ist oder nicht, lässt sich an dem GHS-Symbol ablesen. Diese Bilder zeigen genau an, mit welchen Gefahren der Anwender rechnen muss. Solche Chemikalien sind jedoch in der Forschung unverzichtbar. Glücklicherweise gibt es spezielle Schutzkleidung, die dabei behilflich ist, dass die wichtigsten Areale am Körper vor schädlichen Gasen, Flüssigkeiten und Feststoffen geschützt werden. Je nach Einsatzgebiet kann die Schutzbekleidung leicht variieren.

Sicher durch das Studium gelangen

Bereits in den ersten Semestern stehen die Studenten längere Zeit im Labor. Hier empfiehlt es sich, einen Laborkittel aus Baumwolle zu besorgen. Baumwolle brennt nicht so schnell und lässt sich leicht löschen. Polyester hingegen sollte vermieden werden, da die Kunstfaser sich bei zu starker Hitze in die Haut schmelzen kann. Zur Schutzbekleidung gehört ebenfalls eine Schutzbrille. Diese sollte aus hartem Plastik bestehen und auch an den Brillenseiten eine härtere Plastikplatte besitzen, damit auch seitlich keine Chemikalien ans Auge gelangen können. Mittlerweile gibt es sogar Schutzbrillen in der eigenen Sehstärke beim Optiker zu erwerben. Abgerundet wird die Schutzkleidung durch die passenden Handschuhe. Diese verhindern, dass Flüssigkeiten durch die feinen Poren der Haut in den Körper gelangen können. Je nach Chemikalie sollten mal dickere und mal dünnere Handschuhe verwendet werden. Wichtig dabei ist, dass diese sich sicher um die Hände legen und somit weiterhin fest zugegriffen werden kann.

 

Die richtige Größe wählen

Beim Einkauf der Labor Schutzbekleidung, sollte nicht nur auf den Stoff geachtet werden, sondern es werden ebenfalls verschiedene Größen angeboten. Besonders beim Schutzkittel haben viele Menschen Probleme, das passende Modell zu finden. In den meisten Laboratorien wird eine Temperatur von 20 Grad Celsius erreicht. Es ist also nicht notwendig, sich einen dicken Pullover unter den Mantel zu ziehen. Der Laborkittel sollte dennoch eine Größe größer bestellt werden, denn gerade ein etwas größerer Mantel führt dazu, dass auch im Sitzen wirklich alle Areale der Haut abgedeckt sind. Bei der Brille hingegen muss geschaut werden, ob diese fest auf der Nase sitzt. Gerade in hektischen Situationen kann es sonst schnell passieren, dass die Brille einmal plötzlich runterfällt und die Augen ungeschützt sind. Brillenträger können ebenfalls vorher einmal testen, ob ihre eigene Brille tatsächlich unter die Schutzbrille passt oder nicht. Ist die Labor Schutzbekleidung erst einmal fertig gekauft, kann sicher experimentiert werden. Bei der Pflege sollte darauf geachtet werden, dass die Laborkittel nur in einer speziellen Waschmaschine gewaschen werden, da ansonsten die enthaltenen Chemikalien auch die andere Kleidung angreifen können. Schutzbrillen hingegen können mit einem speziellen Tuch abgewischt werden. Sehr dicke Handschuhe aus Gummi lassen sich ebenfalls leicht abwischen. Dünnere Modelle sollten nach dem Experimentieren lieber fachgerecht entsorgt werden.

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